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Fichkona 2014

 

web-20140720-WA0001Am Freitag den 26.6.2014 reiste ich mit meiner Rosi nachmittags in Oberwiesenthal an, gleich machten wir uns auf den Fichtelberg, er war nur 5 Minuten vom Qartier entfernt.
Hier sollte nun am nächsten morgen 10°° Uhr der Start zur Fichkona sein, mir war schon ganz flau in der Magengegend, wie soll ich das nur schaffen, trotzalledem gingen wir erstmal gemütlich Abendbrot essen.
Danach machte ich meine Sachen für die Wahnsinnstour fertig, erstaunlicherweise war ich ganz ruhig, höchstwahrscheinlich waren es die zwei Bier vom Abendbrot. Am nächsten Tag 8°° Uhr fanden sich alle 180 Teilnehmer ein. Jeder traf nun seine Startvorbereitungen (Gang zur Toilette, obwohl schon nichts mehr kam). Nachdem verklingen der Friedensklocke ging es nun endlich 10°°Uhr los.
Kurz vor Chemnitz war die erste Pinkelpause, wo auch gleich die Gruppeneinteilung stattfand, ich war Gruppe 3 (größte Gruppe ca. 65 Fahrer).
Die Stimmung im Feld und das Wetter war super. Bald erreichten wir den ersten Kontrollpunkt von sieben, welche ca. aller 90km waren.
Die Begleitcrew hatten ein super Menü für uns. Von 3 versch. Nudelsalaten über Kaffee und Haferschleimsuppe, Riegel+Powerdrinks fehlte es an nichts.
So verging die Zeit und es wurde langsam dunkel. Vor der Nacht wurden wir mit Polizeischutz durch Potsdam eskortiert, war schon klasse. Für die nun kommenden Nachtstunden (Temperatur ca. 18°C) fühlte ich mich eigentlich ganz gut. Gegen 4°°Uhr war es schluss mit lustig und es fing zu regnen an bis ins Ziel.
So gegen 7°° Uhr kamen wir am letzten Kontrollpunkt an und waren alle aufgeweicht und durchgefroren ( nur noch 12°C), nach frischer Stärkung und heißen Getränken motivierten wir uns gegenseitig für die letzten ca 80 km.
10.15 Uhr erreichte ich endlich denLeuchtturm auf Kap Arkona, ich war sehr glücklich und hatte nicht nur Wasser in den Schuhen, sondern auch in den Augen.
Nun mussten alle aber noch 12km zurück auf den Campingplatz, wo ich nur noch heiß duschen und schlafen wollte.
Die Teilnahme an der Fichkonatour (627km und 2950 Höhenmeter) war für mich ein unvergessliches Erlebnis.

 

Fotos von der Tour

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