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Vereinsausfahrt Seebad Neumühle in Schildau

30.August bis 1.September 2013

 

„Die Stadt Schildau, am nördlichen Rand der Dahlener Heide gelegen, bietet mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten einen Anziehungspunkt für Ausflügler und Erholungsuchende. Zwischen Torgau und Wurzen, in der romantischen Heidelandschaft, hat sich unsere Stadt in ihrer über 830jährigen Geschichte zu einem Kleinzentrum mit 4 Ortsteilen entwickelt. Wer denkt beim Namen „Schildau“ nicht an die Schildbürgerstreiche...“

So steht es auf der Internetseite der Stadt Schildau geschrieben. Und da wir bei unseren Vereinsausfahrten stets offen sind für neue Entdeckungen und diese Gegend für die Meisten ein weißer Fleck auf der Ausflugslandkarte war, hieß das Ziel 2013 Seebad Neumühle in Schildau.

 

schildau1 weitere Fotos hier

 

Das Quartier wiederum war eine von Bernds Empfehlungen, auch wenn er selber mit seiner Familie gar nicht mitkommen konnte.

Das Seebad ist ein sehr attraktives Badedomizil mit angrenzendem Campingplatz, dessen Gruppenunterkunft perfekt für unseren Aufenthalt passte: rustikal und preiswert und mitten in der Natur. Auch küchentechnisch war alles vorhanden und so setzten wir bei der Verpflegung auf Selbstversorger. Den Kids war es ohnehin lieber, dass nicht pikfein in der Gaststätte gespeist wurde, so konnten sie nach der Raubtierfütterung im Gelände verschwinden, während die Erwachsenen bei Bier und Wein auf der Veranda mit Seeblick hängenblieben.

Am Freitag Abend strömten wir jedoch erst noch mal in das kleine Städtchen, wo wir auf dem Marktplatz mit einer Dame vom Tourismusbüro verabredet waren. Ihr folgten wir entlang dem Schildbürgerwanderweg, wo an historischen Orten zwölf Bildtafeln die Geschichte der „verrückten“ Vorfahren zeigten. Das anfängliche Murren der Jungs über die vermeintlich bevorstehende Schulstunde wusste die Dame schnell durch ihre fesselnde Erzählung in gespanntes Lauschen umzuwandeln. So kulturell gebildet ging es zurück auf besagte Veranda.

Tag 2 begann nach ausgiebigem Frühstück mit dem obligatorischen Gruppenfoto. Unser erstes Radziel hieß Schildberg. Er ist ein viel besuchter Ausflugsort und eine der höchsten Erhebungen des Landkreises Torgau-Oschatz. Vom 26 m hohen Schildbergturm hat man einen sehr schönen Fernblick über den Mischwald der Dahlener Heide, Schildau und die umliegenden Dörfer. (Wenn man ihn denn findet.) Leider fiel die Gruppe bei der Anfahrt etwas auseinander, so dass nur einige den Weg auf den Gipfel fanden und die anderen auf dem sandigen Untergrund  lieber den Weg um den Berg herum wählten.  Auch aus der Ferne ist der Berg mit dem Schildauer Wahrzeichen schließlich ein schöner Anblick...

Die folgende Tagestour führte uns auf einer Rundtour von rund 60 Kilometern durch die Dahlener Heide. Wer die sehr wald- und seenreiche Gegend mit ihren kleinen Dörfern noch nicht kennt, dem sei sie herzlich für einen der nächsten Kurzurlaube anempfohlen. Ganz unverdient fährt man auf der A 14 immer dran vorbei!

Am Sonntag stand Schloss Hubertusburg in Wermsdorf auf dem Programm, wo gerade zu diesem Zeitpunkt die Sächsische Landesausstellung stattfand. Schloss Hubertusburg wurde 1721 von Kurfürst August dem Starken für seinen Sohn, den damaligen Kurprinzen, in Auftrag gegeben. Bereits vier Jahre nach der Fertigstellung des Schlosses begann der Siebenjährige Krieg (1756-1763). Durch den „Frieden von Hubertusburg“, der Siebenjährigen Krieg beendete, ging das Schloss in die europäische Geschichte ein.

Nach Wermsdorf fuhren wir natürlich mit den Rädern und einige Männer hängten dann noch eine Extrarunde dran, um die Autos von Schildau zu überführen, während der Rest auf Besichtigungstour im Schloss unterwegs war.

Da am Nachmittag die Sonne vielen grauen und teilweise undichten Regenwolken Platz machte, traten wir von Wermsdorf aus den Heimweg an.

 

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