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16. Erzgebirgsradrennen

 

25.05.2014, Markersbach

 

Nach unserem gestrigen tollen Radsporttag, bei dem die Kids bei der 18. Kleinen Friedensfahrt bis zum Rennabbruch den sintflutartigen Regenfällen trotzten und alle Gestarteten ihr Rennen komplett zu Ende fuhren (dafür von uns Organisatoren größte Hochachtung), also, nach dem recht abrupten Ende eines schönen Tages wollten Sabine und Lutz mal sehen, ob es auch zum Erzgebirgsradrennen (wie im letzten Jahr) Regen und womöglich Schnee gibt. Gleich vorweg: Es waren am Fichtelberg noch geringe Reste Schnee sichtbar.

Ansonsten ein Traumwetter, eine wie immer tolle Organisation und der Versuch, nun endlich mal vom Fichtelberg herunterzublicken und -zurollen. Die Idee zum Start auf der 47 km-Runde kam natürlich vom Papa, aber die Tochter war noch nie auf dem Fichtelberg und der Papa das letzte Mal vor mehr als zwanzig Jahren…Erzg-Start 400

 

Zur Startaufstellung kamen wir recht spät, so dass wir uns (bei dem diesjährigen Teilnehmerrekord) ganz weit hinten anstellen durften. Auf Sieg fahren war von vornherein ausgeschlossen; Sabine so ganz ohne Wintertraining und der Papa, naja, die Nachwirkungen der Weihnachtsfeiertage sieht man am noch immer gespannten Radtrikot und da hilft auch ein leichtes Fahrrad nicht (bei der Siegerehrung konnte man ja sehen, dass das Muskel- zu Fettgewebe-Verhältnis der Führenden doch ein wenig anders ist…

Erzg Auf-dem-Weg 400

Wie gesagt, Ziel war der Fichtelberg und von diesem wieder gesund herunter zu kommen.

Nach dem Start lockte (wie auch auf der kleinen Runde) das obere Speicherbecken und da wir schon am Start ganz weit hinten waren gab es auf dem Weg dahin wenigstens kein Gedränge. Mulmig wurde es uns, als ein Begleitmotorrad hinter uns her tuckerte (als eine Art Besenwagen), aber am oberen Speicherbecken fuhr es einfach an uns vorbei und die Welt war wieder in Ordnung. Hinab zum Ephraimhaus nach Pöhla gings dann fix, aber die 1.250 Höhenmeter müssen ja irgendwie zusammenkommen und so war ab da wieder Strampeln angesagt.

Am ersten (und auch zweitem) Verpflegungspunkt war das Fahrerfeld schon so auseinandergezogen, das man neben Essen und Trinken mit dem Stationspersonal noch Scherze machen konnte, ohne jemanden in seiner sportlichen Aktivität zu behindern. Nach der zweiten Verpflegungsstation mußte man nur noch nach links abbiegen – und schon konnte man das Ziel der Begierde erspähen. Vor diesem Höhepunkt lag aber noch ein steiniger Weg und wohl dem, der bei diesem Anstieg die richtige Wegseite gewählt hatte!

Den Reitsteig hinab geht’s geschwind (zu dieser Zeit rollten die Sieger schon ins Ziel), doch am Ausrückeweg plötzlich Knacken im Gebälk – also bremsen. Wahrscheinlich verabschiedet sich das hintere Radlager und da der Weg bis zum Ferienhotel Markersbach noch erheblich ist hilft nur langsam weiterfahren. Und so geht’s (körperlich) relativ entspannt in Richtung unteres Speicherbecken und wer es bis dorthin geschafft hat, freut sich auf den Schlußanstieg. Diesen haben Tochter und Vater gemeinsam (aber nicht Hand in Hand) auch noch bewältigt und wer durch den Zielbogen fährt, hat es geschafft. Geschafft war Sabine ganz schön und ihr Zeitabstand auf die zwei vor ihr liegenden jungen Damen zeigt, dass der Kamm-Bike-Cross in Johanngeorgenstadt eins der nächsten Ziele sein wird und bis dahin noch so mancher Kilometer und Höhenmeter „zu fressen“ ist…

Erzg-Zurueck 400

Das 16. Erzgebirgsradrennen: wieder eine tolle Veranstaltung für alle Altersgruppen, die das Bedürfnis zum Radfahren haben und nebenbei noch was Gutes tun wollen (die zwei vom Veranstalter ausgereichten Spenden waren nicht unerheblich). Und bei der Siegerehrung wird zum 17. Erzgebirgsradrennen dann auch keine Altersklasse mehr vergessen… versprochen.

(www.erzgebirgsradrennen.de)

 Erzg-Der-Lohn 400

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