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LongTOUR 2013

brockentourNach unserer Tharandt-Berlin-retour-Tour musste ein neues Ziel gefunden werden. Frank hatte die Idee an einem Tag zum Brocken zu fahren. So wurde schon im April, der 22 Juni als Termin ausgesucht.

Weil einige Sportfreunde aus unserem Team sich auf das Zeitfahren spezialisiert haben mussten neue Fahrer für diese Tour gefunden werden. So kamen Dirk Wehner aus Dippoldiswalde und Peter Wolf aus Ruppendorf zu uns  ins Team. Von unserer Seite waren Martin Lindt und Frank Kempe am Start. Leider war in diesem Jahr Swen Raak durch eine Knie OP verhindert. Er sollte den Materialwagen fahren.

Die 4 Musketiere machten sich 4 Uhr früh an der Postsäule zu Tharandt auf dem Weg. Bernd Militzer wollte uns noch bis und Oschatz begleiten. Das war auch gut so, da der Wind stramm Ausrichtung Südwest blies.
Nach 80 km war das Frühstück angesagt. Wir kamen uns vor wie im Schlaraffenland. Da gab es Brötchen mit Eiersalat, Erdbeeren, Melone Bananen und Kaffee.
Dann ging es weiter. Wir fuhrer über Wurzen Eilenburg in Richtung Delitzsch. Es war schon ganz schön anstrengend da der Wind ständig von vorn seitlich in die Gruppe rein fegte.
Wir kamen gut voran, so dass nach 150 km die nächste Rast anstand. Wir hatten jetzt schon einen Schnitt von 31,8km/h.
Ab jetzt sollten die Pausenabstände verkürzt werden, man merkte schon das wir einige Kilometer in den Beinen hatten. Es sollte auch etwas hügliger werden da wir uns allmählich den Harzvorland näherten. Nach 220 km sollte die letzte rast eingelegt werden. Wir lagen gut im Zeitplan. Nun wurde es langsam richtig schwer. Wir mussten nun die ersten Ausläufer des Harzes überwinden. Allmählich kam nun endlich der Brocken und Wernigerode in Sicht. Wir hatten nun 290 km in den Beinen. Dann sollte der absolute Hammer kommen. Der legendäre Anstieg über 22 km und 900 HM zum Brocken auf 1142m.
Wir füllten nochmal unsere Flaschen und steckten noch ein paar Gels in die Trikottasche und machten uns in Richtung Brocken auf. Die ersten Kilometer am Berg waren ganz schön steil - 12 Prozent. Dann fuhrer wir auf ein Hochplateau bis nach Schierke. Dort sollte sich dann die Spreu vom Weizen trennen. Jeder von uns sollte dann sein eigenes Tempo nach oben
fahren. Nach 10 Stunden und 45 Minuten reiner Fahrzeit, lagen wir alle uns nach diesen Ansträngungen in den Armen.
Auch diese Tour war durch eine geschlossene Mannschaftsleistung erfolgreich. Unseren neuen Mitstreiter hatten sich mehr als gut präsentiert

Swen warte in Schierke auf uns. Er hatte ohne unseres Wissens eine kleine Holztafel als Erinnerung für uns gefertigte.
Um 22.30 Uhr waren wir (natürlich auch mit dem Auto) wieder in Tharandt.

So langsam gehen uns die Ideen aus, was man nächsten Jahr als Ziel anfahren könnte. Bitte schreibt doch eure Ideen in unserer Gästebuch.

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