Start VereinsBlog “PIMP MY BIKE” with „ BIKE-POINT-FREITAL“

“PIMP MY BIKE” with „ BIKE-POINT-FREITAL“

männerSchwarze Hände und Striemen bis zum Ellenbogen. Hochkonzentriert schiebt Benedikt die Montierhebel zwischen Reifen und Felge, verhakt erst den Einen, bevor er den Zweiten versetzt einfädelt und die Reifenwulst über die Bremsflanke hebt. Mit zwei Handgriffen liegt der Schlauch frei und kurz darauf auf der Werkbank – so wie ich es ihm zuvor gezeigt hatte. Der Siebenjährige strahlt übers ganze Gesicht.

Rumschrauben macht Spaß! Jungs sowieso. Mädchen manchmal. Benedikts Schwester hat schon die Bremsen und die Tretkurbeln demontiert. Mit Birgit einen Schlauch geflickt und wieder korrekt eingebaut. Auch ihr macht es Freude, mal die „Innereien“  der Fahrradtechnik zu erkunden.

Annalena schaut interessiert zu. Ihr genügt es dabei zu sein. Auch o.k.!

Die Idee mal einen Radtechnik/Schrauberkurs zu veranstalten hatten Cheftrainerin Birgit und ich schon lange. Gängige, oft wiederkehrende „Standartpannen“ im Trainingsalltag wie kaputte Schläuche, verstellte Schaltungen, schlecht funktionierende Bremsen oder lockere Schraubverbindungen sind ja im Grunde leicht zu beheben. Doch wenn man es nie gezeigt bekommt wie diese Defekte selbst behoben werden können…

Die beste Gelegenheit unser Wissen zu vermitteln bot sich, als wir ein solides, aber völlig verkommenes Mountainbike in 24 Zoll für Benedikt herrichten konnten. Es sollte eine Totalrevision oder besser - eine Restaurierung werden. Das hieß: alles zerlegen, reinigen, Verschleißteile wechseln, den verrosteten Stahlrahmen entrosten und lackieren – ja, und dann alles wieder zusammenbauen.

Als ich im Radlädchen meines Vertrauens von unserem Projekt erzählte, war der Chef dort sofort davon begeistert. Eine sinnvolle Sache, wie er meinte, bei der Kinder etwas Sinnvolles fürs Leben lernen würden. Das fand er toll.

Ede stellte wie selbstverständlich alle zu ersetzenden Teile bereit. KOSTENLOS! Und die Liste der Teile war verdammt lang…. Sogar ein Sattel im Design des Rahmens und passende Dekoraufkleber war gefunden. DANKE EDE!!!

Nachdem der Rahmen und die Gabel ein neues  Lackkleid anhatten, montierten nun zwei andere RadteamKids, Maurice und Marie,  mit meiner Hilfe das Rad. Auch die Aufkleber bekamen ihren Platz von den Kindern.

Insgesamt hatten also fünf Kinder an diesem Projekt gearbeitet.

Vom Endergebnis waren alle begeistert. Vor allem natürlich Benedikt, der als Abschluss der Schrauberei einen coolen Flaschenhalter an sein neues Fahrrad baute.

Aber auch Ede, der ja nun jeden Tag mit tollen Fahrrädern zu tun hat, war sehr angetan vom Produkt unserer Aktion. Er kam extra an seinem freien Tag ins Geschäft, als wir es ihm dort feierlich präsentierten.

 Eine schöne Sache mit tollen Momenten war leider schon zu Ende, die den Kids und den Großen sichtlich Spaß machte und ganz bestimmt etwas brachte. Platte Reifen und schleifende Bremsen haben zumindest ihren Schrecken verloren. Und wenn die Sorgen mit der Radtechnik doch umfangreicher sind, haben die Jungs vom „BikePoint“ in Freital um Chef Ede

BikePoint Freital

 

immer die passende Lösung schnell und preiswert parat!

jpf


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