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Radteam-Trainingslager

Vom 27. April bis zum 1. Mai fuhren wir, den Brücken- und Feiertag nutzend, in die Oberlausitz nach Seifhennersdorf ins Kiez „Querxenland". Unser diesjähriges Trainingslager lag im Gegensatz zu den letzten Jahren ganz am Anfang der Saison, was sich als Glücksgriff erwies, denn wir hatten das bisher sonnigste und wärmste Wochenende des jungen Jahres erwischt. Die Anfahrt war jedoch gleich erst einmal nervenaufreibend, da viele die gleiche Idee eines verlängerten Wochenendes hatten und sich eine zähe Blechlawine an Dresden vorbei wälzte.

Anstelle einer kleinen Abendausfahrt gab es so ein verspätetes Abendbrot und nur noch eine gesellige Runde der langsam eintrudelnden Mitstreiter.

Am Samstag war natürlich vor allem Radfahren angesagt. Während Peter und Frank zum Jeschken aufbrachen, teilten sich die anderen Radler Alter und Fitness entsprechend in zwei Gruppen, um auf verschiedenen Runden nach Johnsdorf zu kommen. Entlang der Radstrecke mit schmucken Umgebindehäusern, leuchtend bunten Vorgärten und herrlich blühenden Obstbäumen war die Fahrt Genuss pur. Die kleine Gruppe (unsere jüngsten Kinder und ein paar Erwachsene) erreichte auf gemäßigtem Gelände über den tschechischen Zipfel und Waltersdorf, aber hart mit dem Wind kämpfend, das mittägliche Johnsdorf. um im ersten Biergarten auf die Stühle zu plumpsen und erst mal wohlverdiente Pause zu machen. Kaum war diese Horde gesättigt und voller neuem Elan zum Schmetterlings- und Reptilienhaus aufgebrochen, kam Gruppe zwei (unser größeren Kids und der erwachsene Rest) von der Lausche, die ohne Murren und Absteigen bezwungen wurde und besetzte hungrig die eben abgeräumten Tische.

Es würde an dieser Stelle zu weit führen, alle durchfahrenen Orte und Örtchen aufzuführen, aber am Ende des Tages standen bei beiden Gruppen mehr als 50 km auf dem Tacho. Frank und Peter konnten den Jeschken nicht bezwingen, weil eine Veranstaltung samt Straßensperrung sie daran hinderte, aber auch hier standen nach einer schönen Tour 150km zu Buche. Am Abend wartete leckeres Grillen auf die FahrerInnen und die Kinder kurvten nach kurzer Erholungspause schon am Abend wieder übers Gelände. Ein laues Lüftchen wie im Sommer .............

Der Sonntag sollte sportliche Abwechslung ins Programm bringen. Peter, Claudia und Thomas schnürten die Wanderschuhe und  fuhren ins nahe Zittauer Gebirge. Lutz hatte Begleitradverpflichtungen beim Oberelbemarothon und die anderen konnten zwischen Kletterpark oder Erlebnisbad Großschönau wählen -  Hin- und Rückfahrt natürlich mit dem Rad. Gegen 16 Uhr war die Rückkehr angesetzt, denn dann war die BMX-Strecke für die Kids gebucht. Auf diese Weise gesellten sich zu den blauen Flecken vom Hochseilgarten noch ein paar weitere vom BMX-Parcours und die Kinder merkten schnell, dass diese Art des Bikens auch ganz viel Geschicklichkeit und Kondition erfordert. Frank und Marit mussten leider schon wieder die Heimreise antreten, weil Frank am Montag wieder Schuhe besohlen musste.

Tag drei war wieder ein Radfahrtag, zwei Gruppen starteten am Morgen in zwei verschiedene Richtungen: Die „Kleinen" hatten die Spreequelle am Kottmar zum Ziel, strampelten erst mal einige Kilometer über Eibau mehr oder weniger bergan und konnten dann eine herrliche fast ebenso lange Abfahrt über Ninive nach Oderwitz genießen. Noch ein paar Stunden später war ein leckerer Eisbecher in Großschönau ein ebenso schöner Lohn und Tourausklang.

Gruppe zwei wollte nach Oybin, die Strecke führte über Varnsdorf und Großschönau erst mal nach Johnsdorf, wo es eine sehr erinnerungsträchtige Pause beim Gondeln gab. Die für den kleinen Teich viel zu vielen Boote hatten einen brütenden Schwan aufgeschreckt, der es auf unsere Kids abgesehen hatte und Annalena tatsächlich ins Bein zwickte. Wer sich wohl mehr gefürchtet hat?

Querfeldein ging es weiter zum Stern, nach Oybin, Olbersdorf, Hörnitz und Großschönau zurück zum Quartier. Wieder waren es jeweils mehr als 50 km, wieder wartete der Grill und ein gemütlicher Abend. Wie zu erwarten waren die Kids schnell wieder fit und lieferten sich schließlich noch eine sehr nasse und fröhliche Wasserschlacht.

Am Maifeiertag hatte das Kiez zum großen Karasekfest geladen und erwartete mehrere tausend Besucher. Trotz des liebevoll und aufwendig vorbereiteten Festes zogen wir es vor, pünktlich gegen zehn auszuchecken und uns auf die Heimreise zu machen, Achim Menzel hin oder her. Birgit hatte sich  schon um sieben in Richtung Radeburg davongemacht, um mit ein paar von unseren Männern beim „Ebersbacher Maienpreis" zu starten.

Auch wenn nur ein Bruchteil unserer inzwischen rund siebzig Mitglieder mit von der Party war, alle die dabei waren hatten einen Menge Spaß.

Wir bedanken uns herzlich beim Team des „Querxenland" Seifhennersdorf für die aufmerksame Betreuung, die komfortable Unterkunft und das gute Essen.

Und zum Schluss ein Dank an Petrus für das traumhafte Wetter!!!

Andrea

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