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RTF in COLMNITZ

 6. Mai 2012 -- RTF-Colmnitz

Es war ein kalter und frischer Morgen, als mich mein Wecker aus dem Schlaf  riss. Die Nacht über hatte es geregnet und der Morgen versprach nicht gerade Sonnenschein. Vier Grad und Nebel sind keine Motivationshilfen, wenn man eigentlich einen schönen Radtourentag geplant hat. Aber wir hatten ja im Trainingslager abgemacht die RTF in Colmnitz zu besuchen.

Mit guten Vorsätzen  - den Mannschaftspokal in diesem Jahr wieder mit dem Radteam zu gewinnen - hatte ich schon am Vorabend meine Radsachen bereit gelegt.

Dass ich fahren würde war klar! Gespannt, wer unter diesen Umständen an den Start gehen würde, überlegte ich noch einmal, was ich anziehen könnte und machte dann alles fertig. Inklusive Frühstück, was ich dann in Colmnitz noch in Ruhe vor dem Start zu mir nehmen wollte.

 

Da meldete sich auch schon mein Telefon und Andrea erklärte mir, dass sie erkältet sei und sich nicht aufraffen könnte. Gut, bei dem Wetter musste das wirklich nicht sein, dass sie mit einer Erkältung Rad fährt.

Wer wollte noch dabei sein?

Familie Augstein hatte sich im Vorfeld angesagt!

Anruf bei Lutz: Er erklärte mir fröhlich, dass es ja nicht mal mehr regnete und er mit Sabine die 75 km in Angriff nehmen würde.

Johannes sollte bei mir in der Gruppe die 45 km meistern.

Leni und seine Mutti sagten auch zu, als ich bei ihnen kurz anklingelte. Schön! Also würden doch viele Radteamler trotz des miesen Wetters in Colmnitz antreten.

Unglaublich wie die Temperatur abgerutscht war. Noch wenige Tage zuvor konnte man sich innerhalb von Minuten einen heftigen Sonnenbrand holen, so wie im Trainingslager. Also los, zur letzten Winterausfahrt 2011/2012  in Tharandt.

„Vielleicht hätte ich doch lieber die dicken Handschuhe wählen sollen???", dachte ich, als mir nach wenigen Metern die Kälte so richtig in die Knochen kroch.

In Colmnitz angekommen, wärmte ich mich erst einmal in der Turnhalle auf und holte mir einen Kaffee zum Essen.

Sehr wenig Betrieb bei den Einschreibern. Naja, das Wetter hat man eben nicht in der Hand. Es fuhren nicht viele Leute los, als ich auf die anderen vom Radteam wartete.

 

Nach und nach trafen doch ein paar tapfere RadteamlerInnen ein und kurz nach 9 Uhr waren wir immerhin 16 FahrerInnen.

Familie Grimmer und Kretzschmars auf den 20 km; Steinmeiers, Golenias, Augstein Junior und ich auf den 45 km; Lutz und Sabine auf der 75 km Strecke und dann war da ja noch Christoph. Der wollte es natürlich wissen und fuhr die 150 km.

rtf3Die Fahrt machte allen Gruppen wirklich Spaß und ich „ziehe meinen Hut", wie man mit 7 Jahren schon so fröhlich 45 km fahren kann. Johannes mach weiter so!

Mit dem Glockenschlag um 13 Uhr trafen wir wieder in Colmnitz ein. Durchgefroren aber glücklich, bei diesem Wetter Flagge gezeigt, uns aufgerafft und dabei den inneren Schweinehund besiegt zu haben.

Gutes Essen und auch (natürlich J) Bier( bei den Großen selbstverständlich!) ließen unsere Kräfte wieder zurückkehren... da kamen auch schon Lutz und Sabine angefegt. Sichtlich erschöpft – Sabine hatte es doch geschafft, ihren Alten Herren abzuhängen!

Nun blieb nur noch die spannende Frage:"Haben wir den Mannschaftspokal wie im Vorjahr nach Tharandt geholt?"

Die Antwort: Leider Nein!, denn ein Chemnitzer Radclub war mit 18 Leuten, also mit zwei mehr als wir, in der Nebelsuppe unterwegs gewesen.

Herzlichen Glückwunsch!

Doch kommendes Jahr treten wir wieder an! Dann gehört der Pokal erneut uns!

Gut gestärkt fuhr ich noch nach Hause... und hatte es auch auf 85 km gebracht.

Also nächstes Jahr gilt es! Seid dabei, damit uns der Mannschaftspokal sicher ist!

Birgit

foto:peter kuner

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