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ERZtaler-Testfahrt bei:...huuuuhhh kalt

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10 Extremradler starteten am 6. April bei schönstem Wetter, 2°C und Nebel mit leichtem Niesel zur Abfahrt des diesjährigen Marathons über Krubka. Alle sahen total ,,hochmotiviert,, aus und auf gings zum Höhlenritt ins Osterzgebirge. In Frauenstein angekommmen sank das Thermometer auf knapp unter Null und der Erste, welcher mutig in halblangen Hose startete, gab sich der Kälte vernünftiger Weise geschlagen. Auf dem Weg nach Nove Mesto vereisten nicht nur sämtliche Kleidungsstücke auch auf den Laufrädern bildete sich gefährliche Rutschflächen. Auf der langen Abfahrt des Stürmers flogen uns dann Eisstücke und Sturzbäche vom Schmelzwasser des Helm übers Gesicht. AuJimReifBei unglaublichen 4° rollte das Feld nach Krubka, was folgte war der harte Anstieg rauf zum Mückentürmchen. Jeder kämpfte sich hinauf ins erneute neblige Eisgebiet. An der Spitze wurde ordentlich Tempo gemacht und ein kleiner Vorsprung für eine Bierpause herausgefahren. Der Weg nach Zinnwald lies wieder sämtliche Utensilien einfrieren. Eislutschen am Handschuh, lecker. Bei 10 Sicht auf nach Altenberg und ab nach Schmiedeberg zur Verpflegungsstelle. Marit hatte wieder ordentlich aufgetischt und auch heiße Getränke parat gestellt. Nach einer kurzen Abstimmung über Sinn und Unsinn der Weiterfahrt oder Verkürzung der Strecke, stiegen zwei weitere Fahrer entnervt aus. 7 nahmen die Fahrt wieder auf und schau es wart wärmer, unglaubliche 3°. In Kreischa hieß es jedoch wieder Abschied nehmen vom nächsten Radkumpel. 4 weitere sahen im Lockwitztal keinen Grund mehr zum Weiterfahren. 2 Extreme waren nicht aufzuhalten und quälten sich den Rest der Strecke allein weiter, Kilometer für Kilometer sank die Kraft und Lust, im Müglitztal, nochmal hinauf nach Zinnwald zu müßen. Was folgte war ein tierischer Hungerast. In der Beerenhütte (Zinnwald), die wohl einzige Gaststätte die da oben am Osterwochenende Gäste empfangen wollte, gab es eine sehr, sehr lange Pause zum Akku auffüllen. VerpflegungKuchen, Fladenbrot, Nudeln, Cola, Bier und ein kleiner Schnaps floßen in den geschröpften Körper. Der Blick aus dem Fenster in idyllische von schneebedeckten Bäumen, lies nur einen Wünschen zu. Abholen lassen! Ne! Weiter gings in der Gichtsuppe ohne Pause und im zügigien Tempo auf der Marathonstrecke über Höckendorf zur Edlen Krone. Hier trennten sich dann auch die Wege der letzten beiden Ritter.

Sport frei André

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