Start VereinsBlog Trainingslager 2012 in Cesenatico (Italien)

Trainingslager 2012 in Cesenatico (Italien)

Auch dieses Jahr treten unsere RR-Jungs zum Saisonstart kräftig in die Pedalen...

Alle Aktivitäten erfahrt ihr hier "live" im TAGEBUCH:

 

18.03.12:

Die Fahrt in den Frühling – la Primavera

Pünktlich 2.45h trafen sich die italophilen Rennradler des Radteams in Tharandt zur Abfahrt zum Trainingslager. Cesenatico, die Heimatstadt Marco Pantanis in der Emiglia Romagna, lockte mit sonnigen Aussichten und 20 Grad Celsius.

Der Vereinsvorsitzende schlummerte noch seelig, als der Abfahrtstermin näher rückte und dann schon überschritten war. Die Friedensfahrthymne konnte ihn aber dann doch zum munter werden animieren… Das Handy machte den Wecker. :o)

Der Zeitverlust war mehr als gering. Er könnte ohne weiteres bei der Feuerwehr anfangen…

Schnell einen Umweg und einen Mitfahrer eingeladen und schon befand sich die  Mannschaft auf dem 1200 Kilometer langen Weg mit vollem Bus an die Adria.

Die Anfahrt gestaltete sich mehr als entspannt. Nach nur 10 Stunden wurden die Rennräder aus dem Bus vor dem direkt am Meer gelegenen Hotel  gepackt. Schnell Nudeln gegessen und schon startete die Equipe mit zwei separat angereisten Mitgliedern zu einer 70 Kilometer kurzen, aber heftigen Ausfahrt ins nahe Umland.

Schön ist die Gegend um Cesenatico! Das Meer und die bergige Gegend mit anspruchsvollen Anstiegen und einsamen Bergsträßchen laden zum Radfahren ein. Quellwasser in den Trinkflaschen und einen Cappu in der Hand...Sonne, Frühlingserwachen...

Bei gutem Essen und Wein und toller Stimmung wird gerade die Strecke für den nächsten Tag geplant.

 

 

19.03.12

Tag DUE: Schrecksekunde/Staatsgewalt/älteste Republik/MEGA-Kneipanlage

Der Tag begann für zwei der Adriafans kurz nach Sonnenaufgang mit einem lockeren Lauf am einsamen, idyllischen, vermüllten Vorsaison-Massentouri-Strand. Nach einer Stunde und ca. 10 Kilometern war auch der richtige Appetit für das Megafrühstück des Hotels geweckt. Gutgelaunt wurde der Tag geplant und halb zehn ging es  auf die Tour nach San Marino, der ältesten Republik der Welt.

In disziplinierter Zweierreihe pflügte das Feld über den rauen, vom Jahrhundertwinter malträtierten Asphalt.

Bei der Ortsdurchfahrt im nächsten Städtchen kam es dann zu einer Schrecksekunde. Einer der Radkollegen versuchte auf seine Art mit einer landestypisch hübschen Italienerin in Kontakt zu kommen. Nachdem diese mit ihrem BMW die gesamte Truppe überholt und sich dann doch zu einem unvorhersehbaren Bremsmanöver entschlossen hatte, fuhr der nette Casanova des Radteams herzhaft in deren Wagen. Konnte dabei einen schweren Sturz und größere Schäden zum Glück abwenden. Nach heftigem gestikulieren und radebrechendem Vokabular sind sich die Beiden dann aber doch nicht recht näher gekommen. Man winkte sich zum Abschied! Ein fast 30 cm langer, tiefer Kratzer in der Stoßstange ist aber ein nettes Andenken... an das Rendevouz.

Die Gemüter beruhigten sich und in Zweierformation wurde weiter durch die Emiglia gepflügt.

San Marino tauchte bereits am Horitzont auf, als finster drein blickende Carabinieri das Peloton zum Anhalten zwangen. „Tedesco?“ - „Si, Maestro!“… Nach einer Weile wurde klar, dass es in Bella Italia nicht schicklich ist, sich als Horde Radfahrer dermaßen fett auf der Strasse zu machen, selbst wenn man mit 8 Rennern en bloc unterwegs ist. Na gut! Also wie die Gänslein weiter. Hübsch hintereinander.

Kurze, aber um so heftigere Wellen und Rampen hoben das Höhenmeterniveau ordentlich. Traumhafte Blicke in die Landschaft entschädigten aber für die Anstrengungen. Bei einer kurzen Rast kam den Radteamrolleuren eine riesige Gruppe italienischer Kollegen entgegen, die es fertigbrachten, zu viert oder fünft nebeneinander in wilder Formation zu fahren... Nach dieser Demonstration der natürlichen Verhaltensweisen der Eingeborenen gingen die Renner wieder zu ihrer typisch deutschen anarchischen Zweierreihe über.

Das Wetter wechselte mittlerweile von Sommer zu Herbst. Es wurde kühl und regnerisch, als der Berg erreicht war, auf dem die skurrile Republik liegt, die schon seit 300 n.Ch. eine ist. Nach einigen Pedalumdrehungen standen alle in den gepflegten Trutzanlagen der Altstadt. Steile, glatte Plattenwege zwangen zum absteigen. Die Schuhplatten der Radler halten absolut nichts von solchen Spaziergängen, nutzen sich super schnell ab und belohnen den Gänger mit nicht akzeptablen Reibwerten unterm Schuh. Barfuß ging es dann schon besser. Eine temporäre Attraktion mehr in San Marino. Sehr schön. Genau wie der imposante Blick über das Hügelland und zur Adria hinüber.

Die Zeit drängte nun zur Rückfahrt. Das für die sportiven Gäste des Hotels aufgestellte Nudelbuffet rief mit Naturgewalt und so wurde ein regelrechtes Zeitfahren nach Cesenatico veranstaltet, was nach 128 Kilometern und 1500 Höhenmetern endete. Nach der Schlacht an der Kohlenhydratoase musste das angehäufte Lactat aus den Beinen. Mit Jux und tollerei… Die Adria mit ihren 12 Grad kam da gerade recht.

Morgen wird die Strecke ausgeweitet. Mehr im Teil Drei/Tre…

 

 

20.03.12

Tag Tre: Kalt ,Berge, Koffein…

Die beim aktuellen Trainingslager 2012 bis jetzt längste Tour der Tharandter Radsporthelden führte heuer über 145 Kilometer mit 1600 Höhenmetern. Eine recht bergige Angelegenheit, die am Morgen bei stark bedecktem Himmel, Wind und nur 11 Grad begann. Über schlechten Straßenbelag führte die Route auf den ersten 60 Kilometern, ehe man weniger Aufmerksamkeit für knöcheltiefe Löcher oder Splitt in allen Variationen aufwenden musste. Beim Aufstieg zum „Spinello“, einem Berg mit 820 Metern über dem Meer, waren allein für diesen Anstieg auf 9 Kilometern über 500 Hm zu überwinden. Solche Steilrampen gibt es im Erzgebirge nur wenige, sodass es so früh im Jahr eine gewisse Herausforderung darstellte, diese zu bezwingen. Aber: Selbst die kräftigen Rolleure und der 70 jährige Powermaster des Radteams schafften diesen Kraftakt mit Bravour. Mit frischem Quellwasser in den Bidons stürzten sich alle wie Jagdfalken…:o)..... in die fast 25 Kilometer lange Schussfahrt nach Borello, die mit wiederum schlechtem Belag nicht ungefährlich zu fahren war, um den 2.CappuStopp des Tages einzulegen. Überall werden die Fahrer des Teams freundlich gegrüßt oder freundlich (zumindest hat man den Eindruck) angehupt… ItalienerInnen sind wirklich radsportbegeistert, was sich für die Deutschen zuerst recht unwirklich anfühlte, aber wirklich so ist.

Nach der Rückkehr ins Quartier hatten alle wieder nichts Besseres zu tun als mit Badehose, Schlappen und Handtuch über der Schulter zum Meer zu eilen und ins Wasser zu stürmen, um den Beinmuskeln die gewünschte Entspannung zu bringen. Oder halbnackt Muscheln für den Nachwuchs daheim zu suchen…..Für die Einheimischen ist das bei 16 Grad Lufttemperatur nicht recht nachzuvollziehen. Mit besorgtem Psychiaterblick beäugten die dick in Winterkleidung eingepackten Spaziergänger das eigenartige Treiben am Strand. Und als dann noch einer mit Neoprenanzug….

Auch daran werden sich die netten Cesenaticiner gewöhnen, genau wie an die Spritpreise von 1,83€/litro. Das Essen schmeckt (viel zu gut…) und die Stimmung exzellent.

Morgen ist Schontag. Das Pantani-Museum ruft. Ja, und Lauftraining, 90 lockere GA1-Kilometer, sowie ein Koffein-Kontest der Extrasorte stehen auf dem Plan.

 

 

21.03.12

Tag Ouattro: „Ruhetage sind keine Ruhetage mehr!“

Das Zitat stammt von Jan Ullrich aus dem Jahr 1997. Bezog sich auf die Journalisten, die ihm damals als Gelbträger in Frankreich bei Etappenlosen Tagen der Tour so richtig auf die Nerven gingen.

Der Satz passt heute für die Jungs vom Radteam auch, denn ein „Ruhetag“ im klassischen Sinn sieht irgendwie anders aus.

Nachdem wieder einer des Septetts in aller Herrgottsfrühe ans Meer zum Muschelschalen platt treten unterwegs war, fiel gleich nach dem Frühstück bei Supersommerwetter der Startschuss für eine „kurze“ Flachetappe nach Forli. Eine Stadt mit einer hübschen Altstadt und der ersten Cappu-Tankstelle des Tages.

Der werdende Papa des Teams führte seine Frau zum Bummeln aus. Und so war der grün-gelbe Lindwurm heute etwas kürzer, der sich mit hohen Trittfrequenzen, Verbot des großen Kettenblattes und folglich geringer Geschwindigkeit durch Plantagen, Neben- und Hauptstraßen zum Marktplatz Fiolis schlängelte. Feiner Wachmacherstoff und der Galaplatz am Markt in praller Sonne waren angenehm zu ertragen.

Der Rückweg machte einen nicht geplanten Garmin-Navigationsgeräte-Schlenker in die Weinberge von Bartinoro. Eigentlich wollte niemand solche Höhenmeter am „Ruhe-die-Beine-ausschütteln-Tag“ sammeln, wie sie dort vorkommen. An die Wand genagelte Straßen mit bis 20 Prozent. Als Wiederbelebungsmaßnahme Cappuccino und der Weg runter zum Meer…    

Wer meint, dass in Radtrainingslagern die Beine trainiert werden, hat zweifellos nicht unrecht. Was allerdings auch abgehärtet und trainiert werden muss, über was aber die wenigsten reden, ist der Radfahrer-Popo….Endlos schien die heutige Strecke für die Radteam-Biker zu sein, denn alle hatten mit starken Sitzproblemen zu kämpfen. Die letzten Tage mit insgesamt fast 20 Stunden im Sattel, die durch das lockere Treten heute geringe Körperspannung und natürlich die teilweise miserablen Strada´s, bei denen man(-n) meint auf einem Presslufthammer zu sitzen, machte aus dem als Erholung gedachten Tag den bislang härtesten. 100 Kilometer waren es am Ende auch.

So wurde aus dem Museumsbesuch und der „Radlädchen-Kaufrausch-Session“ für die Geschundenen erst einmal nichts. Stattdessen waren Meer/Eis/Nudeln/“Beine hoch lagern“ die absoluten Nahziele für den Feierabend.

Morgen steht eine schwere Bergetappe im Routenheft……mal sehen, wie das so geht!?!

 


 

 

22.03.12

Tag  cinque: „Lasst es richtig krachen!“ meldete sich ein netter Geist aus der Heimat.

Eine gut und freundlich gemeinte, fetzige Anweisung, die postwendend erfüllt wurde am heutigen Tag. Allerdings etwas anders interpretiert….

Nach einem flüssigen Start am frühen, sonnigen Morgen mit der kompletten Besetzung von 8 Fahrern, lag nach der ersten Stunde ein 28er Schnitt beim Anmarsch auf die heutige kleine Bergetappe an. Die Sitzbeschwerden waren kurioserweise wie weggeblasen…. Arm- und Beinlinge konnten im Hotel gelassen werden und auf Sonnencreme kam es schon gewaltig an, wollte man sich nicht den Pelz versengen.

Nach mehreren kleinen Collis verabschiedete sich der Senior der Truppe, um über gut fahrbare Umwege zurück zum Hotel zu gelangen. Es standen Anstiege mit 9%iger Steigung im Durchschnitt bevor, die er nicht mitkurbeln wollte. Er weiß genau wie er trainieren muss, um in dieser Saison in seinen Wettkämpfen gut abzuschneiden. Alle aus der Trainingsgruppe zollen dem 70 jährigen vollen Respekt für seine sportlichen Leistungen, die es locker mit denen wesentlich jüngerer Athleten aufnehmen können.

Bei der Klettertour in ein 700hm gelegenes Dorf zerriss nicht nur die Gruppe der restlichen Fahrer, sondern auch die Kette eines Mitstreiters, als dieser im Wiegetritt voll in die Pedale trat. Der völlig zerstörte Antrieb war nicht mit Pannenwerkzeug zu flicken. Gut, dass nichts weiter passiert ist. Solche Pannen sind gefährlich und können schmerzlich enden. Der Shuttlebus des Hotels war nach kurzer Zeit vor Ort und der Radladen löste das Problem in Handumdrehen. Morgen steht der Kraftprotz wieder am Start der Königsetappe des "Lagers für Arbeit und Erholung" :o).

Durch blühende Plantagen, vorbei an geeggten Feldern, Aussichten auf die Burgen und Städtchen, die in der Sonne erstrahlten, ging es dann Schlag auf Schlag bergauf und bergab.

Die obligatorischen Cappuccino-Stopps im Cafe und die Wasserpausen an öffentlichen Hydranten lockerten die Runde auf.

Der abschließende Traditions-Besuch in einem typisch italienischen Radladen mit „BIANCHI“-Bikes und „SANTINI“-Radbekleidung samt PANTANI – Postern an den Wänden rundeten den Tag ab.

Heute Tagestour 129km/1450hm.

Morgen sind 3000 Höhenmeter und 140 Kilometer angesagt. Eine körnige Runde, die „Körner“ kosten wird. Alle freuen sich darauf! Also, fast alle :o) ...

 

 

23.03.12

Tag SEI: Heute großes Kino in der Emiglia…

Für die heutige Tour empfahl es sich (den erfahrenen Scouts nach) die Tour des Tages von Veruccio aus zu starten. Etwa 30 Kilometer entfernt vom Hotel. Zwei der Radhelden starteten vom Hotel aus zum Ausgangspunkt der Königsetappe. Der Senior des Teams hatte 100 km Sonderstrecke geplant. Der Rest fuhr mit dem TeamBus zum Start.

Optimale Bedingungen mit Sonne und 21 Grad machten Mut für die 3000 hm und 140km…

Nach 5 Kilometern der erste ungeplante Zwischenstopp: Ausgerechnet der Kraftmeier, der gestern die Kette zerlegt hatte, fummelte an seinem Rad… und an der KETTE!!! Die war aber nur durch einen Schaltfehler abgesprungen. Erleichterung im Feld.

Nach der Eroberung des Carpegna (10km Anstieg/600hm) war ein Cappu fällig. Die Zeitung, die einer aus der Mülltonne kramte, konnte in der Abfahrt gute Dienste leisten.

Weiter zum Berg bei Lunano, wo auf der „Straße“ Loch an Loch den Belag bildeten…

Auf der Sonnenseite mit Flugzeugaussichten in die tief hinab abfallenden Täler… Flaschen auffüllen an Dorfbrunnen, bis dann Urbino zur Mittagszeit wie aus dem nichts auftauchte. Eine wunderschöne Universitätsstadt mit einer aus Klinkern gemauerten Stadtmauer.

Schnell entschlossen wurde die Route in das Zentrum verlegt. Und so konnten die Jungs die eigentlichen Sehenswürdigkeiten der altehrwürdigen Stadt – die Studentinnen – bewundern… Leider blieb nicht viel Zeit dazu, denn der Zeitplan war straff gestrickt, wollte man bei Tageslicht das Ziel erreichen.

Das Garmin-System führte nun in eine Gegend, wo die Straßen vor vielen Jahren -nein Jahrzehnten- diese Bezeichnung noch verdienten. Eine Panzerteststrecke sieht absolut genauso aus. Klar, dass nun der erste Schlauch gewechselt werden musste. Überhaupt leiden/litten die Räder unter den schlechten Straßenbedingungen: sich verstellende Schaltungen und Lenkkopflager gehören zur Tagesordnung... Nach dem Schreck schnell noch eine 20%ige Schotter-Abfahrt hinab und natürlich im Gegenanstieg hinauf. Die letzten Kilometer zum Bus führten nochmals über San Marino.

Bis auf drei der sieben Crossbiker fuhren alle mit dem Bike zum Hotel. Der Rest besorgte zur Feier des Tages Bier im Supermarkt. Bei der Ankunft im Hotel wurde der Tag und die Königsetappe begossen. Die Distanzen waren heute -auch durch verfahren- recht unterschiedlich: von 210km bis 140 Kilometer/3000-3200hm.

Morgen noch austrudeln…

 

 

24.03.12

Tag Sette: der letzte Tag…

….zeigte sich wettermäßig von seiner besten Seite. Keine Wolke in Sicht und 23 Grad. Eine gewisse Wehmut machte sich schon breit, als es heute früh 10 Uhr vom Hotel aus in Richtung Soliango in die Berge ging. DIE Tage vergingen viel zu schnell. Jeder fühlte sich gut und hätte in dem Moment noch eine Woche Trainingslager dranhängen können.

Natürlich ging es nicht wieder so hoch hinauf wie am gestrigen Tag, aber kleine Serpentinen mit 7% Durchschnittssteigung und Anstiege mit 14% standen trotzdem im Wege herum.

Kein Problem für alle! Im Gegenteil: Sprintduelle zum Gipfel, mit überraschendem Kraftüberfluss verwunderten nicht nur die Youngster des Teams. Das Training der Vortage zeigte Wirkung…

Beim ersten CappuStopp dekorierte das Team erstmal die Piazza von Solingnano um, d.h. Tische und Stühle auf den Bürgersteig in die Sonne gestellt und Platz gemacht…

Eine 30köpfige italienische Rennertruppe, die die“ Nuove Colli“ abfuhren, machten kurz darauf Station im selben Café und beherrschten ab sofort das Terrain mit lautstarkem Gehabe, was die Radeam-Jungs mit Begeisterung und gespannter Bewunderung beobachteten. Von den Leuten ging eine typisch italienische Grandezza aus, die alle Blicke auf sich zogen. Jeder mit den neuesten Carbonrahmen italienischer Hersteller und den modernsten, dazu passenden Radklamotten durchgestylt…. Das hatte was!

Der Wortführer der Truppe war ein kleinwüchsiger, aber durchtrainierter Rennradler, der mit Charme und Witz die deutschen Radler ansprach. Die Stimmung war sensationell und der Längste der Tharandter machte sich einen Spaß daraus, dem Italiener sein Rad in die Hand zu drücken und sich selbst das MiniRad seines Gegenspielers zu schnappen. Der Sattel des MegaRads reichte dem Piccolo bis zum Brustkorb, das andere unserem Riesen bis zu den … Was für ein Spaß!!! Das Hallo war bei ALLEN groß! :o)… Völkerverständigung par excellence!!!!

Ein Riesen-Aufruhr auf der kleinen Straße mitten in den Bergen der Appeninen… Wieder Freunde gefunden. Die Bilder rollen natürlich per Email gen Italia.

Apropos rollen: Weiter gings dann nach Santa Angelo zum nächsten Cappu, bevor dann das Hotel angefahren und der Bus schon mit den Rädern beladen wurde. 82 Kilometer und 600 hm zum Abschluss.

Das Trainingslager ist nun schon leider zu Ende- Es hat Spaß gemacht und es hat auch sportlich etwas gebracht!!! Und wir alle hoffen Marco Pantanis Statue in einem Jahr wieder zu sehen…

jpf

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