Start Tharandter Wald Cup (TWC) Bericht zum TWC 2011

Tharandter Wald Cup, der zweite (Bericht 2011)

 

Die Wetterfrösche quakten schon die ganze Woche herum, dass es Regen geben würde – eine Erscheinung, die im und rund um den Tharandter Wald seit mehreren Wochen nicht mehr wahrgenommen wurde. Die Diskussionen in der Vorbereitung gingen vielmehr dahin, ob der 19. Juni 2011 ein warmer oder ein heißer Tag werden würde. Dummerweise werden die Wettervorhersagen immer genauer …

WDRKie im letzten gab es auch in diesem Jahr wieder Rätselraten, ob die Rennen großen Zuspruch finden oder eher in familiärem Rahmen ausgetragen würden. Die Vormeldungen zu diesem ersten Lauf der 6. FAHRRAD SPARTAKIADE ERZGEBIRGE pendelten sich um die sechzig ein und auch von den Leipzigern ließ sich während der Aufbauarbeiten keiner blicken, wer weiß ob wir die „Hundert“ voll bekommen? Um es kurz zu machen: Am 19. Juni traten 132 Starter zum Kräftemessen auf unseren Waldautobahnen an. Und mit Ondřej aus Prag und Pavel aus Teplice wurde die Veranstaltung unvermutet auch noch international. An der Anmeldung wurde es gelegentlich eng, aber wir hatten ja bereits geübt, so dass alles entspannt über die (Wald-)Bühne ging.

 

Trockene Piste - Hoher Luftdruck!

Nicht so entspannt waren unsere Mitstreiter von Little John Bikes, die sich wahrscheinlich einen ruhigen Sonntagvormittag mit Flaschenfüllen und –ausgabe versprochen hatten und kurz nach ihrem Eintreffen zunächst die Montageständer bereitstellen mussten. Manche Räder nahmen (wie wir aus informierten Kreisen erfuhren) schon vor den Rennen Schaden … aber zum Start waren alle Zweiräder wieder fit!

 

Damit es für jene, die nicht auf den Strecken waren, nicht zu langweilig wurde, hatten sich Jean und André (ih r erinnert euch, das waren die zwei, die euch immer vor der Nase rumkurvten) eine Knobelstrecke zusammengestellt, bei der es nicht um Geschwindigkeit, sondern fehlerfreies Bewältigen ging. Wer es schaffte (es waren sechs) – Bratwurst außer der Reihe! Die waren dann jedenfalls alle …

 

Die Startreihenbelegung wurde diesmal ausgelost; eine Variante, die ich (ich musste ja nicht mitfahren) recht übersichtlich fand, da in der ersten Reihe noch Waldboden sichtbar war und auch nur diejenigen am Start waren, die tatsächlich fahren wollten (oder mussten). Ist zwar sicher für den einen oder anderen gewöhnungsbedürftig gewesen, ich habe aber mit eigenen Augen gesehen, wie nach Start aus der letzten Reihe mit deutlichem Abstand gewonnen werden kann (und im Ziel André sich verstohlen den Schweiß von der Stirn wischte).

 

 Das Thema „Erwachsene im Peloton“ hat sich (hoffe ich) erledigt, aber dass sich zur Ersatzveranstaltung (die Fuchsjagd) nur drei Mutige (und davon von zwei Frauen (!)) fanden, das nehme ich Euch übel! Ich habe viele Erwachsenen-Räder mit Besitzer gesehen, aber vermutlich waren die Räder nur zum Anlehnen mit. André und Mathias Morawe haben jedenfalls eine ordentliche Rundenzeit vorgelegt, so dass wir künftig für das Trainingsziel, diese Zeit (00:11:47) zu knacken, einen ganzen Ofen voll Pizza versprechen könnten …

 

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals all unseren Helfern, Sponsoren und genehmigenden Behörden und ganz besonderen Dank auch an André, der eigens für die Fuchsjagd den Pokal gestiftet hat und ihn beinahe wieder mit nach Hause hätte nehmen müssen.

 

Uns hat es auch diesmal wieder Spaß gemacht – wenn Euch auch, dann lasst es uns  wissen (www.rttw.de) und dann heißt es im nächsten Jahr: Selber Zeitraum – selber Ort – und (vielleicht) selbe Strecke(n)!

 

Bis dahin viele Grüße aus dem Tharandter Wald!

 

Lutz, der euch nun bei den anderen Rennen zujubeln wird

 

P.S.: Die Bilder (auch die in der Galerie unserer Internet-Seite) stammen von Christoph, der auch unseren Mobilen Fotoshop am Hexenhäusel bedient hat. Und für euch zur Beruhigung: Wenn es geblitzt hat, wart ihr sicher zu schnell, aber wir werden keine Bußgeldbescheide versenden …

 

Originalbericht von Lutz hier auch als PDF

Sponsoren:
Banner